Stummfilm von Friedrich Wilhelm Murnau mit Live-Musik

 

 

 

 

 

 

mit 

interzone perceptible

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Murnaus Dracula-Interpretation schildert Wege ins Reich der Phantome. Brücken werden betreten, Tore durchquert - dabei werden Grenzen überschritten, jenseits derer die Vampirkräfte zugreifen können. Und das Reich breitet sich im Laufe der Zeit immer weiter aus, bis es den gesamten filmischen Raum einnimmt. Der Vampir kann vielleicht vertrieben werden, doch die Macht, die ihn antreibt, niemals - denn es ist die Macht des Kinos selbst. Histoplasmose - ein Pilz, der in Fledermauskot gedeiht - war Ursache für das Sterben der Archäologen, die 1922 das Grab des Tutenchamun öffneten. Die Fledermaus als zentrales Motiv der Vampirmythologie trägt die Sporen der Histoplasmose in die Filmmusik, auf dass sie das Publikum von innen befallen. Klangreise für elektrifiziertes Akkordeon, gestrichenen E-Bass, Live-Elektronik, kleinen Gong, (Schrei-)Stimme, EinMannFrauenchor, Zuspielungen, elektrifizierte Dachlatte, mikrophoniertes Styropor, Kuchengabel auf Glasscheibe, singende Weingläser, Kinderglockenspiel, Loop-Sampler. - Die beiden Musiker und Komponisten Sven Hermann und Matthias Hettmer studierten an der Folkwang Hochschule in Essen und gründeten 2000 INTERZONE PERCEPTIBLE. Seit dem begeistern sie Zuschauer mit der Livevertonung von Stummfilmklassikern und -raritäten.