Fotos © Birgit Hupfeld

 

 

 

 

 

Nach Motiven von Joseph Conrad, Michael Ondaatje, John Jesurun, Francis Ford Coppola, Gisbert Haefs und Bret Easton Ellis

 

 

 

 

 

 

PREMIERE: 26. JUNI 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

mit 

arne nobel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

regie: 

hans dreher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt, in die Odysseus zurück kehrt, ist eine künstliche, und sie zerbricht ihm zusehends. Der gebrochene Held, der seine Heimat Ithaka (New York) betritt, ist eigentlich auf dem Gipfel seiner Karriere. Er könnte Geld, Erfolg, Macht und Ruhm in vollen Zügen genießen. Doch der Kämpfer des Trojanischen Krieges ist ein ausgebrannter Mann, der sich im zivilen Leben nicht mehr zurecht findet. Das Grauen des Schlachtens hat mit dem Kampf um die besten Plätze bei einem Galadinner nichts gemein. Er zieht sich zurück in einen Bunker, mit einer letzten Flasche Whisky... und kann seiner inneren Leere nur noch den Todeswunsch entgegen stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NACH TROJA III (HEIMKEHR) heißt die als erster Teil einer rückwärts erzählten Trilogie angelegte Textcollage. Sie legt die Latte für die Folgeproduktionen hoch. Arne Nobel, der nach langer Zeit wieder ins darstellerische Fach gewechselt ist, zeigt eine - auch physisch - enorm starke Präsenz. (Ruhr Nachrichten)

 

 

 

 

 

Ein packender, intensiver Theaterabend. (Ruhr Nachrichten)

 

 

 

 

 

Odysseus, dargestellt mit fulminanter physischer Präsenz von Arne Nobel, ist zurück aus dem Krieg und ist auch frisch zurück von den Banketten für Sieger und Helden. (...) Sein Monolog ist der eines Soldaten, vieler Soldaten. (...) In der hiesigen Odysseus-Figur fließen sie alle zusammen. Der Krieger Achill, Kurtz und Marlow, japanische Kamikaze-Piloten und amerikanische Soldaten, deren zerfledderte Flagge Arne Nobel aus der Mülltüte fischt. (WAZ)

 

 

 

 

 

Ein Theaterstück, das von Extremen erzählt und davon, dass nur knapp unter der Oberfläche eines bildungsbürgerlichen Allgemeingutes wie der ODYSSEE eine blutige Geschichte der BArbarei verborgen ist. (WAZ)