Fotos © Birgit Hupfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PREMIERE: 25. FEBRUAR 2010

 

 

 

 

 

philoktet 

magdalena helmig

 

 

 

 

neoptolemus 

oliver möller

 

 

 

 

odysseus 

arne nobel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

regie: 

hans dreher, arne nobel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist es nur die Wunderwaffe eines Ausgestoßenen, die den General und den Captain auf die Insel führt - oder geht es um eine mythische Reise, um sich selbst zu erkennen? Drei ausgebrannte Militärs belagern sich gegenseitig mit Täuschungsmanövern, aggressiven Drohungen von Tod und Unterwelt, in einem Nebel aus Drogen und Alkohol.

 

 

 

 

 

NACH TROJA II kennt alle Zeiten, in denen Krieger an ihrem Handwerk verrohen, anstatt im Licht des Heldentums zu stehen. Die Sprache flimmert zwischen Antike und Gegenwart von Troja über Saigon bis Bagdad und Kabul. Eine Philoktet-Variante auf LSD.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grandios spielt besonders Magdalena Helmig, die als Philoktet ein ums andere Mal schneidend scharf bis kokett die sie umgarnenden und bedrohenden soldatischen Männer in die Schranken weist. Oliver Möllers Neoptolemus ist gleichzeitig jener Marlow aus Joseph Caonrads HERZ DER FINSTERNNIS, der, konfrontiert mit dem kriegerischen Wahnsinn, den Verstand zu verlieren droht. Arne Nobel gibt den Odysseus als srupellosen Kriegsfürst. (WAZ)

 

 

 

 

 

Mit wenigen Mitteln wird hier intensiv und packend gespielt, die Schauspieler (allen voran die überragende Magdalena Helmig) stürzen sich förmlich in ihren Stoff, in ihre Rollen. Mit großer Ernsthaftigkeit und Unbedingtheit entfaltet sich so ein höchst aktuelles und relevantes Antikriegs-Theater, wie es auf den Spielplänen der Stadttheater in dieser Klugheit und Schärfe fehlt. (Ruhr Nachrichten)