|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|

|
|
|
|
Fotos © Christian Nielinger
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
Nennung für den Nibelungen-Zyklus als wichtigstes neues deutschsprachiges Stück in der Kritikerumfrage 2011 von THEATER PUR
|
|
|
|
|
|
|
|
Zu Beginn des RHEINGOLD – dem Vorspiel von Richard Wagners RING ES NIBELUNGEN – ist die Welt bestens geordnet. Unter dem Zeichen von Wotans Speer herrschen Gesetz und die Macht der Verträge. In dieser Ordnung gibt es lediglich einen Schwachpunkt. In einem Anfall von Übermut beauftragt Wotan die Riesen Fasold und Fafner, die Burg Walhall zu errichten. Es ist Wotans Lebenstraum und Großtat. Als Lohn verspricht er den Riesen die Göttin Freia – wohl wissend, dass er sie nicht entbehren kann, da sie als einzige die Pflege der goldenen Äpfel, die das Überleben der Götter sichern, beherrscht. Er schickt Loge in die Welt, um einen Ersatz für Freia zu finden. Loge ist als Gott der Lüge und des Feuers eigentlich kein vollwertiges Mitglied von Wotans Wälsungen-Geschlecht. Er wurde von diesem gegen den Willen der anderen Götter aufgenommen und steht unter dem persönlichen Schutz Wotans. Loge durchsucht erfolglos die gesamte Welt nach einem gleichwertigen Ersatz für Freia (die Liebe). Seine letzte Station sind die Tiefen des Rheins. Hier entwickelt er einen Plan, dessen Ziel weit mehr ist, als Wotan sich je vorzustellen vermochte… Loge plant den Umsturz, die Vernichtung des Systems Walhall.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
Die Sprache ist dem Debütanten Rambow grandios gelungen, verdichtet, fast durchgängig voller starker Bilder. Ritter ist wieder einmal ein toller Schauspieler, der den Text nuanciert und präsent darbietet. (WAZ)
|
|
|
|
|
|
|
|
Er spricht von Wotan und den Göttern, wütend, doch kontrolliert. Seine Rede dreht fortan die ganz großen Räder, verbindet Mythos und Politik, Geschichtsphilosophie und Weltpolitik, Uraltes mit Aktuellem. Im besten Sinne setzt er um, was sich das Off-Theater vorgenommen hat, um die Nibelungen abzuklopfen auf ihren Gehalt, der heute noch etwas zu sagen hat. (WAZ)
|
|
|
|
|
|
|
|
Honke Rambow hat einen sehr dichten, gelegentlich auch sehr kryptischen, Text geschrieben, der sich anhand der Figur Loge aus Wagners Werk den ganz großen Themen zuwendet. Alexander Ritter gibt dem zwielichtigen Halbgott mit der Lizenz zum Lügen ein Gesicht und dem Monolog im Geiste Heiner Müllers mächtig Wumms. Vom rauchenden Krieger im Unterhemd bis zur Karrieregestalt in Business-Dress und Pumps verwandelt er sich. Rambow und Co-Regisseur Hans Dreher gelingen schöne Bilder, untermalt mit brachialen Klängen von Wagner und Laibach. Ein Abend wie ein Ausrufezeichen gegen Oberflächlichkeit, leichte Konsumierbarkeit und andere Formen des Mittelmaßes. (Heinz Magazin)
|
|
|
|
|
|
|
|
Da geht’s auf dem germanischen Olymp ja zu wie derzeit auf dem griechischen, von Lehmann Brothers und den amerikanischen Zockereien ganz zu schweigen: Wotan wachsen die Schulden über den Kopf. Da ist guter Rat teuer – und Loge der richtige Mann zur rechten Zeit. (Herner Sonntagsnachrichten)
|
|
|
|
|
|
|
|
”Besser als alles von Herrn Schimmelpfennig“, wie Co-Regisseur Hans Dreher nicht ganz ohne Grund behauptet. (Herner Sonntagsnachrichten)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|